Ein Plädoyer für Solarstrom erzeugende Fassaden

Ein Plädoyer für Solarstrom erzeugende Fassaden

GFP 07-08/2018 Redaktion

Warum werden BIPV genannten Fassaden so selten von Architekten geplant, außer vielleicht in der Solarstadt Freiburg?

Gebäudeintegration bedeutet, dass PV-Module bei Neubau- oder Sanierungsvorhaben neben der Stromerzeugung auch Funktionen der Gebäudehülle übernehmen, beispielsweise Witterungsschutz, Schallschutz oder ästhetische Aspekte.
Auch wenn die Einstrahlungsbedingungen bei senkrechter Anbringung nicht optimal sind, eignen sich unverschattete Fassadenflächen für das Ausnutzen der Sonnenenergie. In der Wohnungswirtschaft können bei Sanierungen und Neubauten so Mieterstrommodelle implementiert werden.
Im Zuge der ENEV 2021 müssen in Zukunft alle neu errichteten Gebäude eine neutrale Energiebilanz vorweisen: neben den Dächern bieten sich daher bei großen Verwaltungs- und Wohngebäuden die Fassaden als Energieproduzenten an.

Nachteile der BIPV:
Ertrag bei senkrechter Anordnung ca. 30% niedriger als bei geneigter Fläche Wartung bzw. Reinigung der Flächen nötig Brandschutzaspekte müssen überprüft werden

Vorteile der BIPV:
Bei Neubauten fügt sich die Optik oft nahtlos ins Gebäude ein, farbige Module sind möglich, einsetzbar auf Brüstungen, Vordächer, Fensterläden etc. PV-Module erhöhen die Schalldämmwerte.
Nachrüste der Solarmodule im Bestand ist meist möglich Kostengünstiger als vorgehängte Fassaden

Analysten prognostizieren ein Wachstum für die BIPV.

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